Therapiemöglichkeiten und Maßnahmen

Bitte beachten Sie die wichtigen Hinweise zu Therapien, Medikamenten und sonstigen Informationen auf dieser Website! Diese Hinweise finden Sie im Impressum.

Je nach Schweregrad der Erkrankung können verschiedene Therapien allein oder gemeinsam eingesetzt werden. Ziel der Therapie ist es, bei einer akuten Episode, diese zu dämpfen bzw. zu beenden und sonst die Häufigkeit, die Dauer und den Schweregrad der auftretenden Episoden zu reduzieren. Idealerweise treten keine Episoden mehr auf.

 

Es gibt kein Allheilmittel, keine Medikamente, keine Therapie oder sonst etwas, was bei allen wirkt! Alle Maßnahmen wirken nur bei einem Teil der Betroffenen.

 

Für (fast) jeden gibt es aber etwas, das ihm oder ihr deutlich hilft! Eine "Heilung" der Bipolaren Störung ist nach heutigem Stand der Medizin nicht möglich. Aber eine Vielzahl der Bipolar Betroffenen lebt ein Leben, dass nicht weniger zufriedenstellend ist, als das Nicht-Betroffener. Viele Symptome und Probleme der Krankheit können durch die individuell richtige Behandlung reduziert oder gar zum Verschwinden gebracht werden. Viele Betroffene erleben keine weitere bipolare Episoden mehr.

 

Die Schwierigkeit der Behandlung besteht darin, die richtigen Medikamente und / oder Psychotherapieformen und / oder weitere Maßnahmen und Hilfen für den Betroffenen zu finden. Medikamente und Therapien wirken individuell, das, was bei dem Einem hilft, kann anderen evtl. überhaupt nicht helfen und umgekehrt. Dies bedeutet eine lange Phase des Ausprobierens und Warten auf den Wirkungseintritt. Manch Betroffener hat Dutzende von Medikamenten und Therapien ausprobiert, bevor endlich eine zufriedenstellende Wirkung eintritt.

 

Je nach Verlauf der Krankheit und Einstellung des Betroffenen gibt es auch die Möglichkeit, ohne Therapie zu leben. Dies kann gut gehen aber auch fatale Folgen haben.

 

Zwei wesentliche Säulen der Therapie sind Medikamente und Psychotherapie, die einzeln oder gemeinsam genutzt werden können.

 

Zu den Medikamenten zählen unter anderem Phasenprophylaktika, Antidepressiva, Neuroleptika und Begleitmedikamente.

 

Ein gutes Lebensmanagement kann Episoden verringern.

 

Eventuell ist jedoch ein Klinikaufenthalt nötig.

 

Auch die Angebote der Alternativmedizin werden genutzt.

 

Und natürlich gibt es noch weitere medizinische Behandlungsmöglichkeiten und sonstige Angebote.

Auf jeden Fall gilt: Jede Episode hat irgendwann ein Ende, auch die tiefste Depression.


Nicht alle sinnvollen Therapieansätze und Maßnahmen können hier aufgezählt werden; sollten Sie Sinnvolles vermissen, dann nehmen Sie bitte Kontakt auf!