Neuroleptika (Antipsychotika, Antimanika)

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Als Neuroleptikum (etwa „Nervendämpfungsmittel“) und zum Teil heute noch Antipsychotikum wird ein Medikament bezeichnet, das eine antipsychotische, beruhigende und psychomotorische Wirkung besitzt und vor allem zur Behandlung von Psychosen und Manien eingesetzt wird.

 

Der Einsatz von neuroleptischen Medikamenten ist heute ein üblicher Weg bei der Behandlung von akuten Manien und Psychosen, wobei nicht jede akute Psychose mit Neuroleptika behandelt werden muss.

 

Einige Neuroleptika werden auch als Phasenprophylaktikum eingesetzt, nach Möglichkeit in geringerer Dosierung als in der Akutphase, und sollen  erneuten Phasen akuter psychotischer Störungen vorbeugen. Dazu gibt es aber auch sehr kritische Stimmen, siehe unten.

 

Die Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie veranstaltete am 24. September 2009 unter Beteiligung internationaler Experten die Fachtagung "Richtig eingestellt? Gratwanderung Neuroleptika!" im Rathaus Schöneberg, Berlin. Anlässlich dieser Veranstaltung veröffentlichte die DGSP das "Memorandum zur Anwendung von Antipsychotika".

Sie finden das DGSP-Memorandum unten als PDF-Datei zum Herunterladen.

PDF-Datei: DGSP-Memorandum (186.10 KB)